Qualität mit Gütesiegeln

Qualität der stationären Pflegeeinrichtung

Sehr gut Note 1,4

Transzparenzsbericht 2014

Was bedeutet EQisA?

Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe

Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe EQisA 

Seit 2012 setzt der Diözesan-Caritasverband Köln in dem Kooperationsprojekt „Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – EqisA- mit dem Institut für Pflegewissenschaften an der Uni Bielefeld (IPW) ein neuartiges Konzeptmodell zur Beurteilung von Qualität der Pflege aufgrund von messbaren Ergebnissen ein. Das Konzept berücksichtigt die Voraussetzungen im Pflege-Neuausrichtungsgesetz.

Die Qualität der Pflege wird in diesem Konzept in Kennzahlen gemessen und verglichen, mit dem Ziel das Wohlbefinden der Bewohner nachhaltig zu verbessern. Als erstes und bisher einziges DRK-Seniorenzentrum beteiligt sich das „Josef-und-Herta-Menke-Haus“ in Silbach an dem Modell.

Die Einrichtung  arbeitet seit September 2013 mit den neuen Indikatoren der Messbarkeit von Wohlbefinden in der Altenpflege und wird begleitet  von Dr. Heidemarie Kelleter, Referentin für Qualitätsberatung in der stationären Altenhilfe beim Diözesan-Caritasverband Köln.

Das Projekt, bei dem bewertet wird, was beim Bewohner tatsächlich ankommt hat gegenüber den bisherigen Qualitätsprüfungen den großen Vorteil, dass die Ergebnisse der Pflege messbar gemacht werden. In den drei Qualitätsbereichen geht es um: Erhalt und Förderung der Selbstständigkeit, um Schutz vor gesundheitlichen Schädigungen und Belastungen und um erforderliche Unterstützung bei bewohnerspezifischen Einschränkungen und Behinderungen. Zusätzlich werden die Aktivitäten der Bewohner erfasst. Mit einbezogen werden die Angehörigen, um auch hier die gelungene Zusammenarbeit zu erfassen und evtl. zu verbessern. Eine externe Plausibilitätsprüfung dokumentiert die Richtigkeit aller Angaben. Bei der halbjährlichen Erhebung steht das Befinden jedes einzelnen Bewohners im Mittelpunkt. Die externe Auswertung erfolgt durch Dr. Klaus Wingenfelder, wissenschaftlicher Geschäftsführer der IPW. 

Ziel diese Maßnahmen ist vor allem eine verbesserte Pflegequalität, ein gesteigertes Wohlbefinden der Bewohner, eine gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen und eine Bestätigung des Pflegepersonals. Denn anhand der Protokolle können Ergebnisse sehr gut  dargestellt werden. 

Gemeinsam mit der Einrichtungsleiterin Cornelia Steinhoff wurden die Pflegekräfte im Umgang mit den neuen Konzept geschult und auf die Umsetzung vorbereitet. Cornelia Steinhoff: „Das Konzept ist sehr motivierend. Die Pflegfachkräfte erleben in diesem Projekt qualitätsgeleitete Pflege als wertschätzend, weil fachliche Kompetenzen in besonderem Maß gefragt sind. Uns ist schnell klar geworden, welchen Nutzen diese Art von Kennzahlen für unser internes Qualitätsmanagement hat, das wir damit noch verbessert haben.“

Für jemanden, der ein Pflegeheim sucht, ist das Zeichen „EQisA“ also ein echtes Qualitätsmerkmal. „Hier fühlen sich Menschen wohl, hier wird Selbstständigkeit und Mobilität der Bewohner gefördert.“ Cornelia Steinhoff zieht nach einem Jahr Teilnahme am Projekt eine positive Resonanz: „Wir konnten die Zufriedenheit unserer Bewohner noch steigern und die Kooperation mit den Angehörigen noch ausbauen. Die anonyme Angehörigenbefragung hat uns dieses gute Ergebnis bestätigt. 92,5% der Angehörigen würden unsere Einrichtung uneingeschränkt weiter empfehlen. Der Referenzwert liegt bei 78%.“