04.03.2011

Angehörige und Pflegepersonal nahmen Aufklärung dankbar an

Dr. Ralf Jelkmann, Chefarzt Geriatrie im St. Franziskus-Hospital Winterberg, referiert im DRK-Seniorenzentrum “Josef-und-Herta-Menke-Haus“ in Silbach zum Thema „Demenz und die Konsequenzen für Angehörige und Pflegepersonal“. Wie groß der Aufklärungsbedarf auf diesem Gebiet ist, zeigte die große Anzahl der Besucher.

Sowohl pflegende Angehörige wie Pflegefachpersonal waren unter den Zuhörern, die die offene Diskussionsrunde am Ende des Vortrags gerne nutzen, um individuelle Fragen zu stellen.

Die Erklärung des Krankheitsbildes konnte dazu beitragen, dass Pflegende mehr Verständnis für das oft befremdliche Verhalten des Erkrankten aufbringen können und gleichzeitig ein wenig gelassener mit den teilweise enormen Persönlichkeitsveränderungen umgehen können.

Um die Familien bei der anspruchsvollen Betreuung eines an Demenz Erkrankten zu unterstützen, finden im St. Franziskus-Hospital regelmäßig Demenz-Sprechstunden statt. Der nächste Vortrag von Dr. Ralf Jelkmann im Seniorenzentrum Silbach befasst sich mit dem Tabuthema „Harninkontinenz“. Er wird Mitte bis Ende Juni stattfinden.   



 

"Rettophanten" besuchen Senioren im Seniorenzentrum Silbach

Eins der Ziele des Jugendrotkreuzes ist es die Jugendlichen für ein soziales Engagement zu begeistern. Unter dieser Prämisse stand der Besuch der "Rettophanten" des JRK Winterbergs im Seniorenzentrum „Josef-und-Herta-Menke-Haus“ in Silbach. Vanessa Grigolo als Rotkreuzleiterin der Gemeinschaft Winterberg führte die Jugendlichen zunächst durch die Räumlichkeiten und erklärte spezielle, altersgerechte Angebote wie zum Beispiel den Snoozle-Wagen, den Raum der Sinne oder das Entspannungsbad.

Damit bekamen die „Rettophanten“ einen Eindruck, wie ältere Menschen wohnen und leben. Aber auch welche Möglichkeiten der Beschäftigung und der zwischenmenschlichen Begegnungen für die Bewohner angeboten werden. Spontan boten sich die JRKler an, mit einigen Bewohnern Gesellschaftsspiele zu machen, vorzulesen und/oder spazieren zu gehen. So wird es sicher nicht beim einmaligen Besuch bleiben.

Die Kinder im Alter von 10 bis 18 Jahren treffen sich 14tägig, samstags, von 14-16 Uhr, zurzeit im DRKFamilienzentrum Winterberg, Am Rad 16. Insgesamt gibt es vier Ziele in der Arbeit des Jugendrotkreuzes.

Neben dem angesprochenen sozialen Engagement auch noch politische und gesellschaftliche Mitverantwortung, Handeln für Frieden und Völkerverständigung sowie Einsatz für Gesundheit und Umwelt. Jugendliche, die sich für diese Ziele interessieren sind immer herzlich willkommen.

Genau wie ehrenamtlich Besucher und Helfer im Seniorenzentrum Silbach. Die Bewohner freuen sich darüber, wenn sie nach ihren Möglichkeiten aktiv am öffentlichen Leben teilnehmen können.  

 

02.05.2011

Achim, der Märchenkönig zog Jung und Alt in seinen Bann

Da spricht man immer von Generationenproblemen. Davon war in der Märchenstunde im Seniorenzentrum „Josef-und-Herta-Menke-Haus“ in Silbach nichts zu spüren. Gemeinsam lauschten die Kinder aus dem Kindergarten Silbach und dem DRK Familienzentrum Winterberg mit den Bewohnern des Seniorenzentrums Silbach Achim, dem Märchenkönig. Der verstand es wahrhaft märchenhaft, die Zuhörer in die Welt von Aschenputtel und den hilfreichen Tauben zu entführen. Da strahlten nicht nur die Kinderaugen. Auch einige Bewohner, die sonst schwer zu motivieren sind, lächelten und ließen sich mitreißen. Am Schluss wollten die Kinder gar nicht wieder nach Hause und wären lieber sitzen geblieben, um den spannenden Geschichten zu lauschen. Auch bei den Bewohnern war die verzauberte Atmosphäre der Märchenstunde noch lange Gesprächsstoff.